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Eine Beobachtung, die ich in den letzten Jahren gemacht habe: Menschen, die selbst objektiv zu wenig verdienen um nachhaltig davon Leben zu können neigen oft dazu die Gehälter anderer Berufsgruppen als „zu hoch“ zu bezeichnen, statt ihre eigenen als zu niedrig.

Warum ist das so?

@unueberlegend geraten: Weil "Geld" eine relative Einheit ist, und "ich hab zu wenig" oder "die haben zuviel" beides ein Weg ist, diese kaputte Relation anzupassen?

@unueberlegend Ich glaube es gibt da mehrere Gründe: zum einen steigt mit mehr verfügbarem Geld auch der Konsum (unnötiger Dinge), demnach gibt es ja schon irgendwie zu viel Geld. Wenn eins längere Zeit mit wenig Geld lebt wird häufig erst bewusst, wie verschwenderisch einige Menschen leben.
Und zum anderen wird Mindestlohn und Harz etc. in der Gesellschaft als "genug" erklärt, damit muss ja mehr dann eigentlich zu viel sein.

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